zugegeben, ich bin wirklich keine herzblut-hausfrau. aber staub und sonstiges kann ich nicht leiden und staub fällt erst dann wirklich auf, wenn der staubsauger kaputt geht.
so war das dann auch – vor knapp einem halben jahr verabschiedete sich mein staubsauger und der staub sagte immer mehr „hallo“!
ich hab mir das eine ganze weile angeschaut – so ziemlich ein halbes jahr (natürlich hab ich gewischt, aber…naja) und vor 3 tagen kam mir das re.al-angebot vom staubsauger „dirt devil“ gerade recht. von 150 euro war er auch 60 euro heruntergesetzt.
„wunderbar“ denke ich mir und schlage zu!
ENDLICH wieder ein staubsauger!! Höörrlich!!

am selben abend klingelt es an meiner tür und ich sehe meine liebe mama heranschreiten mit einem riesengroßen paket auf ihren händen und mit einem noch größeren lächeln auf ihren lippen!

ich sehe sie und muss fürchterlich lachen…
plötzlich habe ich da zwei staubsauger stehen!!

eine staubfreie sarah

ach, wie herrlich ist es, wenn es draußen nasskalt ist und drinnen fangen wieder die gemütlichen abende an.
abende, an denen man sich ohne schlechtes gewissen in einer decke eingewickelt auf die couch setzen kann und seinen heißen tee genießen kann.

ich bin soooo verliebt in den herbst, ich merk das jedes jahr aufs neue!!

so viel habe ich im moment zu tun, allem voran viel zeit mit meinem vierbeinigen freund (siehe unten) zu verbringen.
den herbst zu genießen und ein paar tolle spaziergänge zu machen.
ebenso habe ich viel arbeitsteschnich zu tun und so kommt mein lieber blog ein wenig zu kurz…was aber nicht heißen soll, dass ich das nicht mehr gerne tue, nur irgendwie fehlt mir im moment die schreibmuse!!

heute waren wir nach einem kleinen gemütlichen spaziergang noch ein bisschen in der halle – alles war so neu, weil ein neuer boden reinkam, der natürlich erst einmal begutachtet werden musste, danach gab es noch ein paar dehnübungen und ein bisschen hin und hergelaufe – alles natürlich im gediegenen tinkermodus – d.h. laaaangsaaaam und gemütlich!!!
hier ein paar eindrücke:

ich bin ja soooo verliebt *hihi*

es ist schön, wie man mit spaß das verhalten der menschen verändern kann…:

auf ein lustiges wochenende voller spaß!!!!!!

„du bist die mamakatze und ich die babykatze und ich wär noch im ei! und schau – meine beine würden langsam rauskommen. jetzt bin ich geschlüpft und ich hätte sogar schon zähne!“

*hörrlich, hörrlich sag ich da nur* :D

manchmal, da überkommt mich so eine unbeschreibliche, unbegreifliche traurigkeit. sie schleicht sich heran und bringt ganz viel sorgen mit sich. mein kopf fängt an zu schmerzen und ich mache mir über alles mögliche gedanken und sorgen und weise mir ungerechtfertigte schuldgefühle zu.
ebenso bringt diese traurigkeit angst mit sich.
ich habe angst all das zu verlieren, was mir wichtig ist. ich möchte alles am liebsten einpacken und wegrennen damit mich keiner einfangen kann und mir mein herz klauen kann.
diese traurigkeit versucht in diesen stunden ihrer existenz mein herz zu rauben und mir scheint es, als könne ich nichts, rein gar nichts dagegen tun.

ich weiß, dass das an meiner „borderlinestörung“ liegt, aber das macht das aushalten nicht leichter – es macht es schwerer! ich weiß eigentlich damit umzugehen, fühle mich aber in so zeiten wie gelähmt. ich habe angst in den strudel der sorgen abzutauchen und keine luft mehr zu bekommen. ich habe angst, dass morgen mein pferdchen nicht mehr da ist – einfach so – weg. das alles was mir lieb ist, morgen nicht mehr da ist.

ich traue mich nicht einzuschlafen, weil ich nicht weiß wie mein leben morgen ist, wenn ich aufwache. vom kopf her weiß ich, dass all das unnötig ist – aber mein herz weiß es nicht und das ist traurig und zittert vor angst, immer und immer wieder…

eine herz-was-bist-du-traurig sarah

Bild 6

Der Abendthau – es sind die Thränen…

Der Abendthau – es sind die Thränen,
Die nachgeweint dem schönen Tag, -
Der Morgenthau – die Freudenthränen,
Die ihn begrüßen, wird er wach.

Sie fließen beid’ aus einer Quelle: -
Für höchste Lust, für tiefsten Schmerz,
Für nächtlich Dunkel – sonn’ge Helle
Hat einen Ausdruck nur das Herz.

Heinrich Seidel

heute war ja ENDLICH mal ein herbsttag, an dem es nicht geregnet hat. also hab ich mir die kleine gepackt und wir sind spazieren gelaufen.
unterwegs waren: 4 pferde, 4 menschen und zwei kleine kinder.
ich hatte ja schon ein bisschen feuchte hände. das erste mal raus mit der kleinen, sie kennt das gelände noch nicht – ich kenne das gelände noch nicht, ich weiß nicht, wie sie reagiert, ich weiß nicht wie ich reagiere.
froh war ich, dass da noch ein paar andere leute dabei waren, die im notfall hätten eingreifen können. froh war ich, dass da noch ein paar andere pferde dabei waren, die auf die kleine ruhig einwirken hätten können.
all die gedanken sind mir durch den kopf geschossen, als wir losgelaufen sind.
und meine hände wurden immer feuchter. ich meine, es war immerhin ihr erster spaziergang in einer fremden umgebung und ich kenne sie außerhalb des stalles nicht.
also sind wir losmaschiert – die 3 großen vorne weg und wir – wie tinker eben so sind – gemütlich hinterher!

und ich muss sagen – ich bin BEGEISTERT!! sie hat das soooo toll gemacht! wir haben nichts ausgelassen:
*da waren viele seen
*gefährliche schienen, auf denen züge fuhren
*ein lautes flugzeug
*ein zelt in dem leute zu mittag gegessen haben und gaaaanz fürchterlich laut geredet und gelacht haben’
*fahrradfahrer zum einen mit hund und dann auch noch mit kind
*andere reiter die uns entgegen kamen
*einfach ALLES

und was macht sie? sie schaut, spitzt die ohren, checkt die lage und läuft lässig weiter… G*E*I*L

GENAU DICH HAB ICH GEBRAUCHT!!!!

sarayu

Sarayu – DU bist die beste!!!

kleine, wir haben noch sooo viel vor!!!!

*ich bin sooo überglücklich, dass kann ich gar nicht in worte fassen!!*

eine vor-freude-weinende sarah

Zitat des Tages

ZEIT - ist keine Schnellstrasse zwischen Wiege und Grab, sondern PLATZ zum PARKEN in der SONNE!

 

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Die Sehnsucht

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, die Arbeit einzuteilen und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer!“

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