ich gebe zu, manchmal brauch ich es. die ruhe, die gewissheit, ich kann tun und lassen was und wann ich will. ich bin mein eigener herr und muss nur mir gefallen.
aber dieses gefühl hält höchstens ein paar stunden an, dann fühle ich mich alleine und nochmal alleine.
und dieses gefühl kann ich nicht ab. ich hasse es, alleine zu sein und zu wissen, morgen sieht es wieder so aus und übermorgen auch und der tag nach übermorgen wird nicht anders aussehen.
natürlich kann ich mir viel vornehmen, dinge tun die ich in anderen situationen nicht tun kann, aber immer bleibt in meinem hinterkopf die gewissheit: ich bin im moment alleine. und das gefällt mir nicht!! ganz und gar nicht…

ich bin nicht gern alleine…

eine einsame und alleine sarah

wenn man langsam auf einer glatten fahrbahn fährt und es plötzlich ganz laut KRACH macht, dann hat man vermutlich seinen bremsweg falsch eingeschätzt und ist auf das vordere auto aufgefahren!!!

diese erkenntnist hätte ich mir gerne erspart!

eine crash-dummy sarah

wir hatten dieses jahr einen wirklichen wundervollen winter. so einen schönen winter, dass ich immer noch davon träume. mich immer noch daran erinnere, wie der schnee unter meinen füßen geknirscht hat und was für tolle spaziergänge wir hatten bei klirrender kälte und wundervoller kalter, klarer winterluft.

früher habe ich mich immer gefreut, krank zu sein. ich konnte zu hause auf der couch liegen und wurde von meiner mutter verwöhnt.

jetzt, wo ich schon groß bin *g* und in meiner eigenen wohnung wohne merke ich immer wieder, dass ich krank sein total doof finde. ich liege den ganzen tag sterbend auf der couch rum, inhaliere und komme zu nichts. um mich herum das blanke chaos. böden die geputzt werden wollen, geschirr das nach reinigung schreit, wäsche die gewaschen werden will und all das muss ich liegen lassen, weil ich weder lust noch kraft habe irgend etwas zu tun. einfach nur schlafen und sich alles aus dem körper husten was man hat.

das pferd hat mich schon eine woche nicht mehr gesehen und in meinem kühlschrank herrscht auch gähnende leere. ich mag krank sein nicht mehr. alles bleibt liegen und die langeweile wächst mir langsam über den kopf.

morgen gehe ich wieder arbeiten, trotz des husten, der nach einer woche auskurieren immer noch nicht weg ist. aber wenn ich arbeiten gehe, kann ich auch wieder unter die lebenden. ich glaube das gefällt mir besser!!!

eine ich-hör-jetzt-einfach-auf-krank-zu-sein sarah

…man muss einfach verschlafen und 1,5 stunden zu spät zur arbeit kommen…

*aua*

so viel drama wurde am freitag im radio gemacht, starker schneefall, man solle vorsorgen. ich dachte mir nur, was wollen die alle… wann ist denn das letzte mal bitte schnee gefallen? ich musste innerlich lachen und noch mehr lachen musste ich, als ich die paar miniflocken gesehen habe, die es bei uns am abend geschneit hat. innerlich, ganz still und leise wünschte ich mir zwar, sie würden recht behalten und wir würden ENDLICH mal richtig schnee bekommen, so wirklich dran geglaubt habe ich allerdings nicht – bis heute morgen.

heute morgen habe ich voller erwartungen aus dem fenster geschaut (eigentlich nur um die radiomoderatoren auslachen zu können) und konnte meinen kleinen augen nicht trauen – SCHNEE, wohin man schaut. ja, ich musste mich bei den moderatoren entschuldigen – eigentlich bei den wettervorhersageleuten und mit frohlockendem herzen bin ich dann raus gegangen – den schnee genießen und den schnee genießen.

ich bin hellauf begeistert!!!

und dieses hellauf begeistert sein musste ich natürlich gleich mit meiner kleinen sarayu teilen. wobei ich bei dem ganzen weißen schnee gesehen habe, wie unweiß mein weißes pferd eigentlich ist – ich will nicht sagen, dreckig, aber das passt wohl doch am besten. kurz und knapp: WIR HABEN ES GENOSSEN!!!

und danach noch einmal warmlaufen in der halle:

eine schneebegeisterte sarah

oh mann, es ist sooo viel passiert… und ich denke ich werde mal ein kurzes update schreiben.

1. es geht mir gut, wirklich gut!
2. meinen blog vermisse ich schon ein bisschen…

wo fange ich an?

weihnachten war super schön, gemütlich mit der familie feiern ist einfach schön – altmodisch, aber es gehört schon seit ich denken kann dazu und ich mag das irgendwie, man sieht alle verwandten mal wieder, kann sich austauschen, plätzchen essen, einfach die stimmung genießen.

silvester war mal ganz anders… am 27.12. hab ich meine weisheitszähne rausbekommen und lief dann dementsprechend verzerrt durch die gegend. mind. 10 tage alkohol und nikotinverzicht. alkoholverzicht war gar nicht so schlimm, da ich mich ein paar tage davor so dermaßen abgeschossen habe (ich werde nicht näher darüber berichten) kam diese abstinenz ganz gelegen. nikotinverzicht hab ich allerdings nicht ganz durchgehalten… naja, zurück zum thema.
wir haben uns mit freunden getroffen und suuuper lecker und natürlich viel zu viel gegessen und haben es um 00.00 uhr dann so richtig krachen lassen!!!

arbeiten gehen ist wie immer naja… aber wat muss, dat muss!

sarayu macht rieeesen fortschritte und wenn ich über alles berichten würde, würde ich mit dem schreiben nicht nachkommen und da es gerade schneit wie nochwas denke ich, werde ich mal ein paar schneefotos machen… wenn ich mich mit ihr raustraue. sie steckt nämlich im moment so voller energie, dass ich sie lieber in der halle powern lasse. findet sie mittlerweile auch schöner als die schrittspaziergänge. aber ein bisschen abwechslung kann nicht schaden. mal schauen!

und sonst so lebe ich mein kleines leben. mit seinen schönen seiten und mit seinen tücken!!

eine immer-noch-lebende sarah

eigentlich lebe ich schon seit ich denken kann nach dem leitsatz: keiner mag katzen, katzen mögen sich noch nicht einmal selbst…

bis gestern. ich war für 3 tage bei meinem vater und er hat 2 katzengeschwister, die den ganzen tag auf dem bauernhof rumrennen und ab und zu mal in die wohnung kommen und es sich unterm bett oder auf dem stuhl gemütlich machen. gestern aber haben sie es sich bei mir gemütlich gemacht. sie haben mit mir geschmust, meine streicheleinheiten genossen, uns mäuse in die wohnung gebracht (igitt) und was die viecher eben sonst noch so den ganzen lieben langen tag machen. und dabei haben sie sich ganz heimlich in mein herz geschlichen.

und jetzt mag ich katzen immer noch nicht, aber ein mkh – ein militanter katzen hasser bin ich auch nicht mehr….

eine bekatzte sarah

gestern nacht habe ich eine kurze reportage über das christ sein in der türkei geschaut. und ich muss sagen, obwohl ich über die probleme und die gefahren sehr gut bescheid wusste, hat es mich doch noch einmal geschockt, dass wieder vor augen geführt zu bekommen.

eigentlich können wir hier in deutschland froh sein, dass wir ein recht auf religionsfreiheit haben. ein recht, an das glauben zu dürfen, an das wir wollen, mit was wir uns am wohlsten fühlen – und das GEFAHRLOS!
aber ist das wirklich so?
natürlich steht immer und überall *religionsfreiheit*, aber wo das wort draufsteht, muss es noch lange nicht drin sein. man wird hier in deutschland vielleicht für seinen glauben nicht gleich gefoltert oder umgebracht, aber auch heute ist es doch so, dass man schief angeschaut wird, wenn man den menschen erzählt, man glaubt an gottes sohn und die auferstehung am kreuz und die vergebung aller sünden.

wo ist es hin, dass wörtchen *freiheit*? freiheit hört doch schon da auf, wo sie anfängt. sie wird durch das schlimme wort toleranz beschnitten. denn wo herrscht hier bitte noch toleranz. toleranz schwindet immer mehr und tritt an immer abstruseren orten wieder auf. so wird toleriert, dass schwule heiraten, dass kinder abgetrieben werden… aber der glaube ist nicht tolerierenswert! gläubige werden beschnitten, dürfen nicht öffentlich preisgeben, was sie glauben und werden teilweise ausgegrenzt….

nun ja, ich will mich hier nicht weiter aus dem fenster lehnen aber das musste ich loswerden….

eine nachdenkliche sarah

endlich frei und das ziemlich lange… ich muss jetzt erst mal bis zum neuen jahr nicht mehr arbeiten – heeeerrlich dacht ich mir. Sarah, da kannste  ja soooo viel machen… pustekuchen, jetzt lieg ich erst mal flach mit kotzeritis und 39 grad fieber… mal schauen wo das noch endet…

ne, ne, ne

eine ich-will-nicht-krank-sein sarah

Zitat des Tages

ZEIT - ist keine Schnellstrasse zwischen Wiege und Grab, sondern PLATZ zum PARKEN in der SONNE!

 

Februar 2010
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Die Sehnsucht

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, die Arbeit einzuteilen und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer!“

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