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- Das Felsenmeer-

 Heute durfte ich mir aussuchen, wo wir hinfahren um ein bisschen von zu Hause rauszukommen (es lebe das Frau sein *grins*). Nach ein bisschen stöbern im Internet riss das „Felsenmeer“ meine ganze Aufmerksamkeit auf sich!! Nach längerer und höchst verwirrender Anfahrtssuche merkte ich, dass das nur eine dreiviertel Stunde von uns entfernt lag (komisch das mir das früher noch nie aufgefallen war) und wusste sofort: DA will ich hin!

Gesagt getan, Stefan und ich stiegen ins Auto. Kaum eingestiegen waren wir auch schon da – so schnell kann das bei 57 km gehen. Und das alles ohne Navi, irgendwie wollte das heute nicht so wie wir wollten. Lerneffekt: Kartenlesen!!! Und wir sind tatsächlich angekommen. Vielleicht sollte ich mich ja als Navigationsgerät vermarkten. Naja, zurück zum Thema:

Das tolle daran war, der Spaß war auch noch kostenlos (bis auf den Parkplatz). Also haben wir uns an die Felsen gemacht und wow… das war eine echt schweißtreibende Angelegenheit. Erstens war das gar nicht so einfach von einem Felsen immer gleich zum nächsten zu kommen und zweitens lagen die da einfach nur so rum und ich habe selbst entscheiden müssen, welcher Felsbrocken vertrauenswürdig genug aussieht, dass ich nicht in eine der Spalten falle. Bis auf ein paar Kratzer an meinen Waden habe ich das ganze gut überlebt!! Und ich hatte ja immer Stefans starke Hand zur Seite die mich immer dann hochzog, wenn ich nicht mehr weiterkam!
Wir brauchten 1 Std. um ganz nach oben zu klettern und ca. 45 min um wieder unten anzukommen!!
Ich hätte nie gedacht dass man so viel Spaß mit ein paar Steinen haben kann!!!

Eine schwitzende Sarah

Im Moment gehen mir soooooooo viele Gedanken durch den Kopf…
die ich alle gar nicht in Worte fassen kann.
Ein Lied jedoch begleitet mich heute schon den ganzen Tag und fasst meine Gefühlswelt ziemlich gut zusammen:

Ja, es ist mal wieder Freitag und Zeit für ein Video

Diesmal eins, dass mich in meiner Kindheit sehr lange begleitet hat. Warum ich wieder darauf komme, am Mittwoch kam dieser besagte Film im Fernseher.
Es handelt sich nicht weniger um „ELLIOT DAS SCHMUNZELMONSTER“. Ein Film, der in mir wieder viele Emotionen wachgerüttelt hat, die an diesem Abend auch alle fleißig in Form von Tränen wieder rauskamen. Nicht nur, dass ich mir als Kind immer genau SO einen Drachen gewünscht habe, der alle Zeit auf mich aufpasst. Sondern ich habe mich auch oft wie Pete gefühlt. Ja, einen Drachen habe ich bis heute noch nicht bekommen, jedoch war es immer öfter der Traum an einen Drachen oder an ein Pferd, die mir meine Nächte leichter gemacht haben. Der Traum vom Pferd hat sich erfüllt, wer weiß, vllt. steht irgendwann auch mal ein Drache vor meiner Tür, der nur darauf aus ist, MICH zu beschützen…

Bis dahin schaue ich weiter Elliot und träume von (m)einem Drachen!

Eine träumende Sarah

Ja, ich bin Mutter geworden!

Um es genau zu sagen Vogelmutter. Das sage ich mit einem lachenden Auge und 3 weinenden!!Seit ungefähr Mai 2008 habe ich den fleißigen Nestbau einer vornehmen Rotschwanz – Dame mit verfolgen dürfen. Im Gegenzug dafür bekam sie von uns dann alles was sie für den Nestbau brauchte:

- Stroh
- Heu
- Pferdehaare und was sie sonst noch so alles brauchen konnte.

Irgendwann war es dann soweit. Sie legte 5 Eier!!! 5 minikleine weiße Eier mit braunen Tupfen!!! In dieser Zeit sah ich sie sehr, sehr wenig fliegen. Sie war die ganze Zeit damit beschäftigt, ihre Eier warm zu halten.

Leider fiel ein Ei aus dem Nest. Aber auf die anderen 4 passte sie sorgfältig auf. Und jeder Vogel, der auch nur annähernd Interesse an ihrem Nest fand, verjagte sie sofort. An uns gewöhnte sie sich schnell. So kam es, dass sie nach einiger Zeit nicht mehr panisch aus dem Stall flog, wenn wir kamen um die Pferde fertig zu machen.

Irgendwann – eines Morgens hörte ich es piepsen!!! Sie waren geschlüpft!! 4 absolut nackte, hässliche Rotschwanzbabys mit noch hässlicheren geschlossenen Glubschaugen sperrten ihre Mäuler auf, wann immer sie die Mutter in ihrer Nähe bemerkten – oder uns!! Also wie gesagt, egal ob Futter im Anflug war oder nicht, Hauptsache die Mäuler waren aufgesperrt.

Von Tag zu Tag – ich nahm immer die Leiter um die kleinen zu begutachten! wuchsen die 4 kleinen heran. Sie öffneten ihre Augen und bekamen Fell. Sie entwickelten sich prächtig und verwandelten sich langsam in schöne schwarzgefiederte Rotschwänze!!

Eines Morgens (wahrscheinlich ist der Morgen nicht ihre Tageszeit) passierte es!! Einer fiel raus und starb. Für 4 Rotschwänze war das Nest einfach viel zu klein. Das war ein Schock für mich und meine ganze Hoffnung lag nun auf den 3 übrig gebliebenen Kleinen, dass sie durchkommen werden.

Und sie kamen durch!! Wunderschön und total laut hielten sie ihre Mutter auf Trab!!
Mittlerweile können sie fliegen!! Jeden Morgen sitzen sie auf dem Zaun und zwitschern was das Zeug hält. Und ihr Futter können sie sich jetzt auch selbst besorgen!!!!!!


Matthäus 6, 26:

Sehet die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie?

 
Jetzt wo der Sommer endlich in seinen eigenen Schritten Einzug hält, sehne ich mich nach einem harten Arbeitstag nur noch nach einer kalten, erfrischenden Dusche. Aber was ist es, warum ich Wasser so sehr brauche. Brauche ich wirklich das Wasser das aus der Dusche kommt, oder vielmehr das Wassser, dass mich am Leben hält. Ich beobachte in letzter Zeit meine Kindergartenkinder ganz genau. Am meisten kann ich ihnen eine Freude machen, wenn ich ihnen sage: „Zieht eure Badesachen an, wir gehen raus planschen!“ Natürlich liegt das zum größten Teil an der schrecklichen Hitze, die im Moment vor unseren Haustüren herrscht. Ist es aber nicht noch viel mehr, was unsere Begeisterung an Wasser weckt?    

Als ich mich vor ein paar Monaten aufgemacht habe um ein bisschen zu fotografieren, zog mich das Wasser extrem an. Das war eine absolute Herausforderung für mich, denn Wasser bleibt nicht einfach still stehen, wenn ich das gerade möchte und stellt sich auch nicht so hin, wie ich das will. Wasser zieht seine Bahnen, egal ob das von anderen gewollt ist oder nicht:


 
Als ich dann meine Bibel aufgeschlagen habe, fand ich folgendes:   

Johannes 4, 10:
Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der zu dir sagt: „Gib mir zu trinken!“, du bätest ihn, und er gäbe dir lebendiges Wasser. 11Spricht zu ihm das Weib: HERR, hast du doch nichts, womit du schöpfest, und der Brunnen ist tief; woher hast du denn lebendiges Wasser? 12Bist du mehr denn unser Vater Jakob, der uns diesen Brunnen gegeben hat? Und er hat daraus getrunken und seine Kinder und sein Vieh. 13Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wir wieder dürsten; 14wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird ewiglich nicht dürsten; sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm ein Brunnen des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt. 15Spricht das Weib zu ihm: HERR, gib mir dieses Wasser, auf daß mich nicht dürste und ich nicht herkommen müsse, zu schöpfen!

Ist es vielleicht DAS, was mich so sehr am Wasser fasziniert???

 

 

 

Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen,
es bleibet dabei.
Die Gedanken sind frei!

Endlich mal ein paar Stunden Zeit für mein geliebtes Patenkind. Was dabei herauskommt ist viiiieeel Zucker, viel Dreck und viel Spaß!!!


 

Und was wir aus diesem Tag mitnehmen können:
 
 

 

*Wir mussten mindestens 10 mal Hände waschen! (Zucker macht eben doch Dreck)

* Eine Schürze ist genauso gut wie ein Waschbecken oder Seife

* Während Sarah das Chaos in der Küche beseitigt, kann sie die Zeit herrvoragend nutzen um kleine Hasen zu… naja.. zu erlieben!!
 
Aufklärung dieses Tages für Sarah kam von einem 4 jährigen Mädchen:  
 
 
Sie erklärte mir:
 
 
„Es ist schade, dass so viele Zuckerstreusel auf den Boden gefallen sind. Für mich ist es schade – für dich ist es Dreck!“

Weiße Eier kommen von weißen Hühnern, braune Eier kommen von braunen Hühnern. Und wie ist das mit grünen Eiern????

 

Heute habe ich von meinem Vater Eier geschenkt bekommen, die mich zum staunen gebracht haben:

 

 

Eine grüne Sarah

 
Bei der Hitze lässt es wohl kaum einen Kalt: eine eisgekühlte Pepsi!! Und wenn das grad zu süß ist, im Schweiße des Angesichts einen kräftigen Schluck Wasser hinterher! So auch täglich auf der Weide!!! Für den Geschmack die kalte Pepsi und für den Durst das Wasser!! – Herrlich -Und auch die Mädels lässt dieser Geschmack wohl nicht ganz kalt!! 

 

„Be Sociable, Have a Pepsi!“
(Sei gesellig, hab eine Pepsi)

 

 

Eines schönen Abends auf der Couch, wir waren gerade beim kuscheln und beim Küssen entdeckte ich es, das nicht zu nicht fühlende ETWAS. Das absolute Merkmal der Weiblichkeit:

Zitzen!!!
Mein Pepe…ist eine SIE!


Sie hat jedoch keinen Schaden davon getragen, dass sie ein halbes Jahr lang wie ein Mann behandelt wurde!!! Geküsst wird trotzdem noch!!!

  

 

Zitat des Tages

ZEIT - ist keine Schnellstrasse zwischen Wiege und Grab, sondern PLATZ zum PARKEN in der SONNE!

 

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Die Sehnsucht

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, die Arbeit einzuteilen und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer!“

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