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Heute hat ein gaaaanz, ganz besonderer Mensch Geburtstag. Es handelt sich hierbei um einen wirklich, wirklich tollen Mann. Eigentlich kenne ich ihn schon sehr, sehr lange. Aber es gab Zeiten in unserem Leben, da wollte ich ihn nicht sehen. Eigentlich war das eine verdammt lange Zeit in der ich ihn nicht sehen wollte. Es waren zirka 10 Jahre meines Lebens, wo wir uns nicht gesehen haben. Aber heute hat dieser Mensch Geburtstag. Und ich finde, es ist Zeit ihn mal vor der ganzen Welt zu ehren.

Es geht um einen Menschen, der mir schon immer beistand und wenn ich es ihm nicht verboten hätte das zu tun, hätte er das auch immer und ohne Unterbrechung sein ganzes Leben gemacht.
Von ihm habe ich gelernt, dass es durchaus attraktiv ist, anders zu sein, als viele andere Menschen. Ich habe durch ihn gelernt, zu sagen was ich denke. Meinen Freiheitskämpfer-Sarah-Drang habe ich wohl zum größten Teil von ihm.

Es gibt in unserem Leben vieles, was wir gemeinsam hätten tun können, es aber durch so viele schlechte Umstände versäumt haben zu tun.
Es ist schade, wenn ich auf so viele getrennte Tage zurückblicke. Aber wie wahnsinnig froh macht es mich, dass ich lernen durfte, dass nach einer Trennung der Kontakt wieder aufleben kann, zwar anders, dafür aber geheilt und vollendet und gut.

Soviel Hass und Verletzungen haben mich von ihm getrennt und letztendlich war es die Vergebung, die uns wieder zusammengebracht hat. Und die tiefe Verbundenheit, die niemals hat sterben können. Eben die Verbundenheit, die nur eine Tochter zu ihrem Vater haben kann, denke ich.

Mein lieber Papa, ich kann jetzt sagen, dass ich in meinem ganzen Leben keinen anderen Papa mehr haben möchte. Ich liebe dich und ich bin stolz darauf, immer noch deine Tochter sein zu dürfen. Und ich bin stolz darauf, dass wir eine Beziehung haben aufbauen können, die nicht jede Tochter zu ihrem Vater haben darf. Natürlich ist sie sehr sensibel, aber genau das genieße ich. Ich bin so froh, dass ich dich nochmal ein Jahr lang hier hatte und ich dadurch noch einmal so gut hab kennen lernen dürfen. Dass es die Pferde waren, die uns wieder zusammengebracht haben. Ausgerechnet die Pferde, dass hat so eine tiefe Bedeutung für mich und das kann mir nichts und niemand mehr nehmen!!!
Ich bin froh, dass wir uns ein Jahr lang Zeit für uns genommen haben, denn jetzt bist du nicht mehr ganz um die Ecke, aber unsere Beziehung stimmt wieder. Und jetzt können uns keine Kilometer mehr trennen. Das verspreche ich dir!!!
Wir haben ein gemeinsames Hobby, dass uns verbindet, eine harte Vergangenheit, die uns zu Kämpfern gemacht hat und eine neue „Papa-Sarah“Beziehung und ich werde die nächsten 50 Jahre alles daran setzen, dass das so bleiben wird!!!

Alles Gute zum Geburtstag!!!!

Und weil ich nicht so gut singen kann (das hast du ja heute morgen gehört) machen das heute ein paar die das wirklich drauf haben:

Ist es eigentlich pädagogisch inkorrekt, wenn man nach Wochenlangem Kind füttern „essen üben“ und Überredungskünsten wie „Salat ist wirklich gesund und schmeckt sooooo guuuuhuuuut!“ es endlich geschafft hat, dass das Kind Salat isst und ich dabei mindestens 30 cm größer wird, weil es ENDLICH soweit ist…

Ich weiß, man soll in kleinen Schritten vorgehen. Aber ich kann dieses trotzige Kopfwegdrehen und den Mund zusammenpressen absolut nicht ausstehen. Es beginnt mit einem Kampf und endet meistens mit einem hochroten Kopp meinerseits, weil das Kind immer noch keinen Bissen Salat runtergeschluckt hat. Und wenn dann auch noch die Mama kommt und sagt, sie solle hier aber bitte das Salatessen üben…. DANN ist die Geduld bei mir zu Ende. Und es gab schon einige Kämpfe, schon einige trotzige und höchst mörderische Blicke ihrerseits… aber jetzt… sie ISST Salat!!!
Und sie isst ihn so tapfer! Auch wenn er einmal nicht schmeckt… sie isst ihn!!
Ich bin stolz auf meinen neuen Sprössling!!!
Viel Kampf, viel rote Köpfe, viel trotzige Schnuten… aber das Kind isst Salat! Und ich muss noch nicht mal mehr bitte sagen!!! *froi*

Eine nicht-mehr-Salatfütternde Sarah

Mal wieder was zum Lachen:

Da fällt mir ein, ich hatte auch mal so einen kleinen Roborovski. Der konnte sich sogar durch die Gitterstäbe seines Käfigs zwängen. Irgendwann entdeckte er die Gieskanne. Die allerdings noch mit Wasser gefüllt war. Und er konnte NICHT schwimmen!!
Dann hatte ich Hamster gehabt!!!!

Eine Hamsterlose Sarah

Ik grieg kleisch so´n Hals, wörklösch!!

(Das ganze ist wiedermal inspiriert von der sinnlosesten TV-Show ever!)

Ich werde so schnell keine Laternen mehr mit ein paar gewissen Eltern basteln!!!!

Ich hab ja nicht wirklich viel Ahnung aus mode, aber das habe ich heute in meinem Lieblingskatalog unter der Rubrik Freizeitmode gefunden!!
Entschuldigung, sowas würde ich noch nicht mal im Knast anziehen!!
Wie gut, dass sich jeder selbst aussuchen darf, was er anzieht und was nicht!!

Eine eigengeschmack-habende Sarah

„Dance though no one is watching you. Love as though you have never been hurt. Sing as though no one can hear you. Live as though heaven is on earth.“

Wir sitzen heute am Esstisch. 8 Kinder und ich!
Die Kinder unterhalten sich gerade darüber, wer der Vater, wer die Mutter und wer das Kind sein darf.

Melissa, die noch nicht lange bei uns ist antwortet darauf: „Ich bin einfach die Melissa.“
Darauf antwortet das Mädchen neber ihr: „Neee…du bist normal!“
Als Melissa diese Antwort bekommt, kann man ihr zusehen, wie sich die kleinen Augen zu bösen Schlitzen formen und die Falten auf der Stirn immer tiefer werden. Plötzlich antwortet Melissa sehr, sehr erbost und sehr laut: „ICH BIN ÜBERHAUPT NICHT NORMAL!!“

Ich dachte nur: „Wie genial ist dieser kleine Mensch?!“
Jeder Mensch strebt danach „normal“ zu sein. Der Norm zu entsprechen.
Es ist heute zu einem Schimpfwort geworden „Du bist doch nicht mehr ganz normal!“

Aber wer definiert „normal“?
Ist es wirklich immer erstrebenswert der Norm zu entsprechen? Einfach normal zu sein? Nicht herauszustechen? Nicht aufzufallen? Nicht herauszustechen, sei es positiv oder negativ?
Mir zum Beispiel fallen besonders diese Menschen auf, die sich aus diesen Normen nichts machen. Denen es egal ist, wenn sie gesagt bekommen, sie entsprechen nicht der Norm. Die kämpfen um anders zu sein als der Rest, der um sie lebt.

Für mich zum Beispiel ist es eines der schönsten Komplimente, wenn jemand zu mir sagt:
„Du bist anders als viele Menschen die ich kenne!“

Und ich bin verdammt gerne „überhaupt nicht normal!“

Eine nicht mehr ganz normale Sarah

Heute hab ich den Aushang der Praktikantin von der Nachbargruppe gelesen, die jetzt für ein Jahr bei ihnen sein wird.
War ja alles ganz nett… so der typische „Ich-bin-die-Praktikantin-und-stell-mich-jetzt-mal-kurz-vor“Zettel an der Pinnwand.
Aber ein Satz, den kann ich einfach nicht vergessen und der hat eindoitig einen Post verdient!
And there it is:

„Wenn Sie noch welche Fragen haben, können sie mich gerne ansprechen. Ich bin für alles offen!“

Eine schmunzelnde Sarah

Ich glaube das dachte heute Morgen meine netteste Kollegin. Ich schlummerte wie ein kleines Baby in meinem extrem warmen Bett, zugedeckt mit zwei Decken. An aufwachen dachte ich noch lange nicht… hatte ja auch noch mindestens eine halbe Stunde schlaf vor mir! *Denkste*
Um 07:08 Uhr höre ich im Gang – im Gang, dass muss man sich mal vorstellen ein schreckliches piepsen, ungefähr so: bieb bieb, bieb bieb! Eine sms. Schlaftrunken wie ich war und aufgeschreckt zugleich von diesem morgendlichen noch undefinierbaren Geräusch für mich stehe ich auf, erfriere kurz und wandele dann in den Flur zu meinem Handy. Ich dachte, so früh morgens kann das nur was extrem wichtiges sein. Als ich dann noch ihren Namen sah, ahnte ich das Schlimmste.

Ich machte schnell die sms auf und las:

Hey. Falls du zum bäcker und zum edeka gehst
kannst du mir ne kirschtasche u ne cola mitbringen?lg

Ich musste ganz, ganz ehrlich zweimal lesen und dann auf die Uhr gucken. Aus der Schlaf. Ich kann es nicht fassen, dass mir eine Kirschtasche meinen gemütlichen, warmen, verdienten Schlaf geraubt hat.

Eine nicht ganz ausgeschlafene Sarah

Zitat des Tages

ZEIT - ist keine Schnellstrasse zwischen Wiege und Grab, sondern PLATZ zum PARKEN in der SONNE!

 

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Die Sehnsucht

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, die Arbeit einzuteilen und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer!“

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