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wenn man das erste mal seit 4 jahren wieder schwimmen geht, dann mischen sich da mitunter viele gefühle ein.
das erste gefühl ist, scheiße ist das nass alle anderen gefühle jedoch gehen eher in die richtung: scheiße, was hast du dir da nur 4 jahre lang veboten!!!!!

eine geschwommene sarah

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weil ich gerade immer noch schwärme:

eine *hach* sarah

ich sehe ihm ganz tief in die augen. ich kann kaum noch durchschauen, denn der schleier, der sich wegen meiner tränen gebildet hat ist unumgänglich.
ich schlucke und weine wieder ein bisschen. wieder laufen tränen. in meinem kopf rast alles und ich bemühe mich, meine gedanken zu ordnen um sie kurze zeit darauf in worte verwandeln zu lassen.

ich liege da, völlig hilflos, nackt, unsicher aber keinesfalls allein. er ist da, hält mich in seinen starken armen und in seinen augen, in seinen gesichtszügen kann ich erkennen, dass ihm das warten auf meine worte mindestens genauso schwer fällt wie mir das aussprechen.

ich sehe mich in seinen armen. ich reiße meine augen erschrocken auf und schaue ihn ungläubig an, doch er schaut mich immer noch mit seinen tiefen blauen augen an, in denen ich schon in so vielen momenten versunken bin, er hat das geräusch nicht wahrgenommen. das geräusch kam von meiner eigenen mauer, meine mauer die ich mir seit so vielen jahren aufgebaut habe. sie ist ein stückchen eingerissen, in dem moment als ich mich dazu entschlossen habe meine ängste für ihn in worte zu verwandeln.

ich schaue ihn immer noch an. sein griff ist fester und gleichzeitig zärtlicher geworden. nun fließen die wörter endlich heraus. es scheint als würden sie sich mit meinen ebenfalls fließenden tränen ein rennen liefern. während ich rede wird mir so viel klar und ich kann ihm mein verhalten benennen. meine größte angst und gleichzeitig meine größte schwäche. jetzt wo ich so vor ihm liege, völlig nackt und angreifbar merke ich, wie ich zurückweichen will. mich schützen will.

doch er streichelt mir sanft über die wange. lächelt und seine stahlblauen augen beginnen sich in ein helles liebevolles blau zu verwandeln. dieses von mir so heißgeliebte blau strahlt mich wider meiner erwartungen an und sagt: „Ich kann dich jetzt verstehen, ich liebe dich!“

meine tränen fließen und ich muss erst einmal schlucken und dann dauert es noch einen moment bis ich merke, dass sich geliebt werde, geliebt werde wie ich bin, wie ich war und wie ich sein werde!!

hach ja, was mach ich denn jetzt bloß???

üsch bün ja schon ein büsschen traurig!!!

(bin ich eigentlich verrückt, wenn ich so sehr auf eine einzige fernsehserie bin, ja oder?!)

eine montagslangeweile sarah

Wende dein Gesicht der Sonne zu,

damit die Schatten hinter dich fallen!

mittlerweile glaube ich, dass die sonnenblume nicht umsonst meine lieblingsblume geworden ist. sie erinnert mich in so vielen punkten an mich selbst. hier hab ich extra keine sonnenblume in voller schönheit gepostet. weil dieses bild mich irgendwie widerspiegelt. ich fühle mich manchmal nur halb und doch kräftig und starkt. vielleicht weil ich schon immer stark sein musste?
vielleicht aber auch, weil ich stark bin?

auf jeden fall möchte ich mein gesicht wieder erheben können, möchte DER sonne entgegenblicken und jeden schatten hinter mir haben, den schatten meiner vergangenheit und den schatten meiner gegenwart. ich kann es kaum erwarten im licht zu laufen, mit erhobenem kopf und tanzendem herzen!

eine dem-licht-entgegenblickende sarah

manchmal, wenn meine gedanken freigang haben und hier in der klinik haben sie das viel zu sehr, dann kommen oft komische dinge bei raus – besonders jetzt in einer zeit wie dieser!

ich habe mich die letzten zwei wochen gefragt, warum es eigentlich so weit kommen musste, dass ich in eine klinik muss. und ich glaube, der ursprung liegt viel weiter entfernt als ich das zuvor dachte. er liegt schon ziemlich lange weg. ich glaube, ich bin selbst so weit weg von mir, weil ich verlernt habe, über meine gefühle zu sprechen. irgendwann gab es einen knackpunkt in meinem leben und ich habe mir selbst verboten über mich und meine gefühle zu sprechen. der knackpunkt ist mir inzwischen klar, aber wie komme ich da wieder raus. wie komme ich aus alten verhaltensmustern raus auf einen weg, der mir selbst nicht schadet?

ich bin mal gespannt und ich habe mich auf den weg gemacht ein leben zu finden, das lebenwert ist!!

eine gedankverlorene sarah

manchmal ist es einfach wunderbar vom liebsten geschnappt zu werden um ins grüne entführt zu werden.
aber weil wandern allein einfach nur sch.ei.ße ist haben wir uns dazu entschlossen tretboot fahren zu gehen. als wir am minisee inmitten von hügeln und bergen ankamen waren da sogar boote. zwar keine tretboote, aber ruderboote. siehe da:

ich war wirklich, wirklich noch nie in meinem leben rudern und als ich mir das dann alles angeschaut habe wie das der liebste macht, war ich mir mehr als sicher, dass das totaaaaaaal einfach sein muss, so ganz nach dem motto, was mann kann, kann frau erst recht:


tja, so ganz hat das dann doch nicht geklappt wie ich mir das vorgestellt habe und es auch wollte. irgendwie fuhr das boot immer an den rand und genau da hin, wo ich nicht wollte…sehr zur belustigung meines liebsten, der das im gegensatz zu mir ziemlich drauf hatte!

nach so viel anstrengung haben wir es uns dann erst mal gut gehen lassen:

wer liegt nicht gern auf dem wasser?????

und wenn mir einfach alles zu viel wird, dann zeig ich das bekanntlich auch:

ein zeichen verbindet doch alle menschen!!! :D

eine gewanderte und abgeruderte sarah

DAS ist mein brot und ich kann gar nicht sagen wie sehr ich mich darauf freue und während dem warten merke ich, dass ich wahnsinnig hunger habe!!

*lecker*brot*

eine hungrige sarah

Mein absoluter Favorit im Moment!!!!!

ich glaube es wird jetzt zeit mir doch das album zu kaufen – GANZ, GANZ schnell!!!

eine hörüberwältigte sarah

Zitat des Tages

ZEIT - ist keine Schnellstrasse zwischen Wiege und Grab, sondern PLATZ zum PARKEN in der SONNE!

 

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Die Sehnsucht

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, die Arbeit einzuteilen und Aufgaben zu vergeben, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen weiten Meer!“

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