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Man geht schon ein gewisses risiko ein, wenn man sich nachts durch den Notausgang der Psychiatrie schleicht um mal schnell einer dummen und überhaupt nicht durchdachten Idee nachgehat.
Das gewisse risiko wird dadurch erhöht, wenn man die Notausgänge präpariert und dabei von irgendjemanden beobachtet, der es dann lustig findet, wenn wir weg sind alle türen wieder zu schließen. Noch dummer ist es, wenn man sein Handy auf Station liegen gelassen hat und die mitpatienten nicht erreichen kann, die als letzte Hoffnung die türen noch von innen öffnen können. Also bleibt eine Möglichkeit: alte-schule-like steine an die fenster werfen.
Das risiko wird dann auf die spitze getrieben, wenn dadurch der Pfleger der unteren Station wach wird und unsere Pflegerin aus dem schlaf schmeißt. Wir müssen unten warten, bis uns die haupttür aufgemacht wird und kommen an den blicken der Pflegerin nicht vorbei – total schlecht durchdacht, voll erwischt und trotzdem lustig!!!
Eine risikogeniale-erwischte sarah
ich muss ja schon sagen, viel getan hat sich hier in den letzten wochen nicht. das liegt zum ersten daran, dass ich nur wenig internetzugang habe und zum anderen, dass sich gerade verdammt viel tut in meinem leben. und ich hoffe, nach dieser wüstenzeit kann ich dann soo viel berichten, dass mir selbst die wörter um die ohren fallen.
es tut mir leid, für alle meine mitleser und vorallem mitfühler und personen, die ich allein über das bloggen sehr sympatisch finde, ich hoffe, dass ich irgendwann mal wieder etwas von euch lesen werde und das ihr wieder mitdabei seid, wenn meine worte wieder fließen werden – denn das werden sie mit sicherheit…. nur jetzt ist gerade noch nicht die zeit dazu!!!
eine sarah auf dem besten weg
ich bin ja nun wirklich KEIN sommerkind. aber eines muss ich dem sommer lassen: seine nächte!!
ich kenne nichts gemütlicheres als in leichten sachen der sommernacht entgegenzusteuern. auch heute, wo ich alleine meine sommernacht verbringen muss, muss ich sagen ich kann so eine sommernacht wahnsinnig genießen.
einfach mal um kurz vor 12 in einem wahnsinnig bequemen sessel auf den balkon setzen, den rauschenden autos zuhören, die sterne betrachten und den mond anheulen. ein kippchen in der hand und den gedanken freien lauf lassen. und dann in die wohnung zurückkehren und alle fenster aufmachen und die nacht hereinlassen – die laue, wunderschöne, geheimnisvolle sommernacht!!
sommernächte haben einfach etwas tolles, ja fast schon etwas magisches… und ich lasse mich immer wieder gerne von ihnen in den bann ziehen.
ich bin der meinung, dass der ganze sommer nur aus nächten bestehen sollte
eine sommernachtsträumende sarah

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