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So, lieber wortman, meine tür in groß:

eigentlich sind das die ikea kleber, ich hab die dinger als vorlage genommen und hab noch farbe reingeklatscht!
voll das mädchen
halb zwölf und noch kein anzeichen von schlafengehenkönnen. und da hab ich mir eben gedacht, was hab ich doch für eine schöne wohnung. bzw. ich hab es mir wahnsinnig gemütlich gemacht in meinen eigenen 4 kleinen wänden:


und das tolle ist, das hab ich fast alles selbst so gemacht wie ich das wollte! HÖRRLISCHST!!!
so und meistens so sieht es bei mir aus, wenn ich am werkeln bin. momentanes projekt: hochzeitseinladungskarten basteln!
schöne arbeit, langwierige arbeit, klebrige arbeit, geduldsfordernde arbeit, gedankenfliegenlassende arbeit… arbeit eben – aber eine arbeit die wirklich spaß und vorfreude bringt!!
mal schauen wie viel ich noch zustande bringe, aber einige sind schon gemacht und das beruhigt mich! und ohne den antrieb und die hilfe meiner mutter wäre ich heute noch lange nicht so weit mit den guten stücken!!

eine klebrige, konzentrierte, schweißgebadete und spaßhabende sarah
ich habe gerade festgestellt, dass ich, seit ich in meiner wohnung wohne nicht einmal mehr ganz ganz wenig gescrappt habe. dabei war mir das zuhause das aller, aller wichtigste gewesen. ich saß fast jeden abend auf meinem fußboden und hab irgendwelche fotos und schnipsel zu wunderbaren bildern zusammengefügt. ich hab alles aufgeschrieben, was mir eingefallen ist und hab gebastelt was das zeug hält. jetzt wo ich aber so viele andere dinge zu erledigen habe, komme ich ja kaum noch, besser gesagt zum scrappen. ich glaube hier ist gerade ein neuer vorsatz für das jahr 2009 geboren!!!
ich muss wieder mehr scrappen UND fotografieren!!!
eine entschlossene sarah
Einmal im Jahr verschlägt es mich ins Lebenshaus um dort biblische Erzählfiguren für mich und für meine Arbeit im Kindergarten herzustellen.
Dieses Jahr hab ich gleich mal noch meine Freundin mitgeschleppt und es war im Großen und Ganzen ein schönes Wochenende.
Allerdings war es sehr, sehr anstrengend. Da ich die Woche davor Frühdienst hatte und ich so davon so kaputt war, fehlte mich zum größten Teil die Konzentration. Am Samstag Abend hatte ich dann solche Kopfschmerzen, dass ich verfrüht ins Bett gehen musste. Das heißt, dass meine beiden Figuren noch keine Kleider haben. Jetzt werde ich wohl in einer Stunde voller Muse zu Hause anziehen. Denn Erzählfiguren ohne Kleider, dass kann natürlich nicht sein.
Wir trafen da noch zwei andere Freundinnen und hatten zu viert eine wirklich schöne Zeit zusammen, auch wenn sie sehr arbeitsintensiv war. Die zwei sind wirklich total nett und obwohl wir uns nur ganz, ganz, ganz selten sehen ist das Verhältnis immer sehr freundschaftlich. Ich mag so nette Menschen, die so schrecklich unkompliziert sind und einen mit offenen Armen empfangen können. Ich hab mich richtig wohl gefühlt. Und finde es jetzt eigentlich sehr bedauernswert, dass wir uns nur so selten sehen.
Hier nun endlich ein paar bildliche Eindrücke:



Endlich mal wieder.
Vor langer, langer Zeit hab ich mir das Zeichnen/Malen verboten. Das einzige Mittel aber, wirklich an meine Gefühle zu kommen ist das verbildlichen auf einem Untergrund, sei es Papier, Leinwand, Tapete, etc. Vielleicht habe ich mir auch gerade deswegen das Malen abgesagt!
Wahrscheinlich muss es mir erst wirklich dreckig gehen, damit ich selbst an meine Gefühlsbilder dran komme.
Ein bisschen erschreckend das Bild, jedoch jetzt wo ich es mir anschaue, zeigt es mir meine Seele. Und an diesem Bild muss ich dringend etwas ändern!!
Blatt und Stift sind eben doch die geduldigsten Zuhörer!!!!
Eine immer noch gefühlsverwirrte Sarah
Wie schön kann doch ein schlecht angefangener Abend werden, wenn man sich einfach mal die Zeit nimmt, sich für sich selbst Zeit zu nehmen!!
Einfach mal auf dem Boden sitzen, bei schöner Worship Musik (casting crowns – mein neuester Favorit – absolut hörenswert!!!) und basteln, die Gedanken schweifen lassen, den Frust vergessen und sich die Welt ein kleines bisschen zu eigen machen! Solche Zeiten gibt es vieel zu selten – oder wir nehmen sie uns einfach nur viel zu selten!
Was bei mir da heraus kommt, dürfte denen klar sein, dich mich auch nur Ansatzweise kennen:





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